KoFabrik
Die zum Teil denkmalgeschützten Verwaltungsgebäude der ehemaligen Eisenhütte in Bochum wurden nach jahrelangem Leerstand durch Entrümpelung und Rückbau früherer Einbauten, durch behutsamen Um- und Ausbau mit energetischer Ertüchtigung und einfacher Infrastruktur sowie in einem Teilbereich durch eine Aufstockung in Holzkonstruktion zur KoFabrik – einem Haus für kooperatives Arbeiten und nachbarschaftliche Begegnung. Die KoFabrik ist ein Projekt der Urbane Nachbarschaft Imbuschplatz gGmbH. Es entstand ein dem Gemeinwohl im innerstädtischen Imbuschviertel dienender Ort mit rund 2.000 Quadratmeter Nutzfläche, darunter Büro-, Werkstatt, Probe- und Atelierräume, Physio-Studio, Café, Buchladen und das Herzstück – die „Quartiershalle“. Hier begegnen sich die Nachbarschaft, Projektmacher und kooperativ tätige Unternehmen, Freiberufler und Kreative, in sozialen und kulturellen Projekten Engagierte und Gewerbetreibende. Koordiniert über einen gemeinnützigen Verein entwickeln sie gemeinsam Projekte, gestalten den öffentlichen Freiraum um das Haus und das gute Miteinander der Menschen im Viertel. Das Projekt ist Teil der Projektreihe „Initialkapital“ der Montag Stiftung Urbane Räume gAG und wurde durch die Stadt Bochum mittels Erbbaurechtsvergabe mit Verzicht auf Erbbauzins bei gemeinnütziger Bewirtschaftung der Immobilie unterstützt.

Die Idee der KoFabrik ist es, unternehmerisches Handeln mit einer gemeinwohlorientierten Entwicklung zu verbinden und einen Mehrwert für das gesamte Viertel zu schaffen. Zum einen erfolgt die Vermietung an sorgsam ausgewählte Mieter. Zum anderen werden mit Hilfe gezielter Vermietung entweder Räume und Flächen für Gemeinwohlaktivitäten zur Verfügung gestellt
